Heute war mein 4-jähriger Patensohn zu Besuch. Ein paar Stunden mit dem kleinen Sonnenschein und ich wünschte, ich könnte die Welt jeden Tag durch seine leuchtenden Kinderaugen sehen. Besonders jetzt in der Adventszeit.
1. Wenn man mit dem Plätzchennaschen warten muss, bis alle am Tisch sitzen, heißt das nicht unbedingt, dass man sich nicht schon mal einen Keks in den Mund schieben darf. Solange er noch rausguckt und man nicht schluckt, zählt es nämlich noch nicht. Selbst wenn man so gute 10 Minuten sitzen muss, bis der Papa endlich aus dem Bad kommt.
2. Mit 4 Jahren ist die ganze Welt ein einziges Klettergerüst. Egal ob draußen oder drinnen, alles lässt sich auf irgendeine Weise erklettern. Wieso sollte man bei diesen ganzen Klettermöglichkeiten überhaupt mal ruhig sitzen bleiben? Totale Zeitverschwendung.
3. Piraten sind cool - oh pardon nicht cool, sondern tool, denn mit der Aussprache des "c" haben wir noch so unsere Probleme.
4. Weihnachtslieder, bei denen man den Text abgeändert hat, sind zum Wegwerfen witzig. Wenn man sie richtig laut singt, sind sie noch witziger. Und wenn man sie so laut singt, dass selbst die Nachbarn sie hören können, sind sie am witzigsten.
5. Bonbons schmecken nur dann richtig gut, wenn sie auch den Mund von innen bunt färben. Und wenn man blaue oder grüne Lippen und Zähne von ihnen bekommt, sind sie der absolute Knaller.
6. Piraten sind ja sowas von tool!
7. Es ist unheimlich wichtig - ja geradezu überlebenswichtig - zu wissen, welche Geräusche Tiere machen und wie man den Ruf einer Wildschweinsau von einer normalen Sau unterscheidet.
8. Wer kommt denn zu Euch, der Weihnachtsmann oder das Christkind? - Ist eine psychologisch sehr tiefgründige Frage, die selbst einen Vierjährigen die Sprache verschlagen und ihn ins Grübeln versetzen kann.
9. Hab ich schon erwähnt, wie tool Piraten sind? Suuuuuupertool. So tool sind die. Jetzt weißt du's!
Welche abenteuerlichen Ideen unter seinem stets zerzausten Lockenschopf der Welt wohl noch verborgen bleiben?
... gabelte sich mein Lebensweg plötzlich in zwei Richtungen. Ich holte tief Luft und wählte den Pfad, der mich in die Fremde führte. Nach Wahrheit und Wissen strebend gelangte ich an einen Ort, an dem die Menschen saure Gurken frittieren und es ständig heiß ist...
19.12.2008
05.12.2008
(mehr oder weniger) weltbewegende Erkenntnisse der letzten Tage
1. Shopping after Thanksgiving kicks Ass
2. Chocolate Chip Cookies mit einer klitzekleinen Prise Meersalz bestreut schmecken saugeil - ich sach nur flavorgasm!
3. Wenn eine kleine Lampe zur falschen Zeit an meinem Auto aufleuchtet kann das nicht nur meine ganze Tagesplanung, sondern auch meine ganzen Ferien auf den Kopf stellen.
4. Manche Studenten kann man die richtige Antwort immer wieder auf einem Silbertablett servieren und sie merken es beim x-ten Mal immer noch nicht.
5. Männer meinen immer genau das, was sie sagen. Das ist total verwirrend. Wer soll sich denn da noch auskennen!
2. Chocolate Chip Cookies mit einer klitzekleinen Prise Meersalz bestreut schmecken saugeil - ich sach nur flavorgasm!
3. Wenn eine kleine Lampe zur falschen Zeit an meinem Auto aufleuchtet kann das nicht nur meine ganze Tagesplanung, sondern auch meine ganzen Ferien auf den Kopf stellen.
4. Manche Studenten kann man die richtige Antwort immer wieder auf einem Silbertablett servieren und sie merken es beim x-ten Mal immer noch nicht.
5. Männer meinen immer genau das, was sie sagen. Das ist total verwirrend. Wer soll sich denn da noch auskennen!
12.10.2008
Männer sind alle gleich!
Freitagabend auf dem Weg zur Pizzeria. Wir stehen vor einer Ampel.
Neben mir im Auto sitzt der nette Kollege, der mit mir Freud und Leid in der Arbeit teilt.
Als die Ampel auf grün umspringt, taste ich mich vorsichtig in den Gegenverkehr, um links abzubiegen. Mein Mitfahrer springt einen halben Meter in seinem Sitz in die Luft und klammert sich an sämtliche Griffe in seiner Reichweite.
Ich gucke ihn an:
Was? Hast Du Angst?
Er:
Ein bisschen. Ich dachte, Du fährst mit voller Wucht in den Gegenverkehr. Nur um 3 yards vorzurollen muss man doch nicht so Gas geben - und abbremsen.
Irgendwie kam mir dieses Gespräch bekannt vor. Hmmm. Und auch Männer, die sich vor Angst an meinen Autogriffen festklammern sind nicht neu.
Als ich mir endlich einen hübschen Parkplatz ausgeguckt habe und den Motor abstellen will, guckt mich der Kollege mit einem Gesicht wie ein Fragezeichen von der Seite an:
Und einer der freien Parkplätze direkt neben dem Eingang hat Dir nicht gefallen? Oder wie?
Ich: Nö, ich fand den hier schöner, aber wenn Du willst kann ich noch mal zurück...
Er: Neineineineinein! Lass uns einfach nur ganz ganz schnell aus dem Auto aussteigen. Plötzlich hatte er es schrecklich eilig.
Irgendwie scheint mein Fahrstil nicht mit männlichen Mitfahrern kompatibel zu sein. Hmmm.
Als wir am Samstag in den Nachbarort zum Herbstfest gefahren sind, wollte er auch nicht, dass ich während der Fahrt Aufnahmen von den schönen bunten Blättern mache. Selbst als ich stehen geblieben bin, um ein Gore-Lieberman Schild zu fotographieren, hat er heimlich mein Auto auf "park" gestellt. Er sagte, er fühle sich dann sicherer. Ich versteh' die Männer einfach nicht.
Neben mir im Auto sitzt der nette Kollege, der mit mir Freud und Leid in der Arbeit teilt.
Als die Ampel auf grün umspringt, taste ich mich vorsichtig in den Gegenverkehr, um links abzubiegen. Mein Mitfahrer springt einen halben Meter in seinem Sitz in die Luft und klammert sich an sämtliche Griffe in seiner Reichweite.
Ich gucke ihn an:
Was? Hast Du Angst?
Er:
Ein bisschen. Ich dachte, Du fährst mit voller Wucht in den Gegenverkehr. Nur um 3 yards vorzurollen muss man doch nicht so Gas geben - und abbremsen.
Irgendwie kam mir dieses Gespräch bekannt vor. Hmmm. Und auch Männer, die sich vor Angst an meinen Autogriffen festklammern sind nicht neu.
Als ich mir endlich einen hübschen Parkplatz ausgeguckt habe und den Motor abstellen will, guckt mich der Kollege mit einem Gesicht wie ein Fragezeichen von der Seite an:
Und einer der freien Parkplätze direkt neben dem Eingang hat Dir nicht gefallen? Oder wie?
Ich: Nö, ich fand den hier schöner, aber wenn Du willst kann ich noch mal zurück...
Er: Neineineineinein! Lass uns einfach nur ganz ganz schnell aus dem Auto aussteigen. Plötzlich hatte er es schrecklich eilig.
Irgendwie scheint mein Fahrstil nicht mit männlichen Mitfahrern kompatibel zu sein. Hmmm.
Als wir am Samstag in den Nachbarort zum Herbstfest gefahren sind, wollte er auch nicht, dass ich während der Fahrt Aufnahmen von den schönen bunten Blättern mache. Selbst als ich stehen geblieben bin, um ein Gore-Lieberman Schild zu fotographieren, hat er heimlich mein Auto auf "park" gestellt. Er sagte, er fühle sich dann sicherer. Ich versteh' die Männer einfach nicht.
23.09.2008
Do you speak Sports?
This week was my very first workout session. I have never ever been to a real workout in my life. But since I am determined to shed these pounds, I decided to better make friends with the gym now. So, I signed up for this gym class that meets three times a week for an hour.
My alarm rang at 5.30 am. I immediately knew that this would be bad. Very bad. How can anybody work out at that time of the day? But it was the only time that fit into my schedule. The rest of my day is planned out with… well… other important stuff. So, I dragged myself to the gym in the middle of the night.
To my surprise, we didn’t really get to work out at first. A nice lady sat down with me and the other three guys that were crazy enough to get up at this time and handed us a sheet of paper with lots of numbers. These were the results of the fitness test we had to take the week before. I would love to give you more details about this fitness test, but I can’t because I almost passed out and lost all memory about this experience of torture.
So, here I am sitting in the middle of a gym with this list of numbers trying to follow a lady that goes on and on about body composition and oxygen consumption, about relative perceived exertion and respiratory exchange ratio. I have absolutely no idea what she is talking about and try to make sense of all the abbreviations on my sheet of paper. What are “Relative METS”? What does “FEV1/FVC” stand for? We hadn’t even started working out yet, and I was already lost.
Excuse me, can you explain the RevHR to me again?
Let’s see. Oh, that’s a typo. Haha. That would be really bad if that value was the right one.
Yep. Turns out it wasn’t a typo.
Apparently, all these numbers showed that I am in bad bad BAD shape. Dude! I don’t need a sheet of numbers to tell me that. I can look at my reflection in a shopping window and I would know that.
But finally, we were about to work out. I picked that thing that looked remotely like a bike. It had more buttons and lights on it than my tv remote control. So, I started paddling. Every now and then the coach would stop by and check my heart rate and then disappear again.
Hmmm. I was just about to like that exercise, sitting there on my high-tech bike and paddling comfortably when this coach lady came over to me and started shouting numbers. I was confused. I thought we were done with the numbers part. What on earth does she want from me?
23, 138, 50
I was lost again. And here she came back:
23, 138, 50
I wanted to say to her what I always say to my students: "Speak in complete sentences, please! Where is your verb? And I also wouldn’t mind some nouns and I need at least one or two motivating adjectives if you want me to go on over here on my high tech bike."
But I didn’t dare to say anything and she kept on yelling: 50, 50, 50!!!
I realized that this whole sports thing was like a foreign language to me. She might as well have yelled “cincuenta” or fifty in Chinese.
In my desperation, I thought, maybe she is talking about the breaths I should take per minute and I started panting along. Judging from the weird look on her face, that wasn’t what she meant.
She kept on saying
23, 138, 50,
23, 138, 50
23!!!, 138!!!, 50!!!
until I finally dared to ask:
Excuse me? What does that mean?
These are your training zones.
My what?
Well, don’t you remember the numbers from your sheet?
Uhm, no. Was I supposed to memorize them?
Your heart rate is too low. And off she went again.
Okaaaaay. So? What now?
My heart rate is too low. Does she mean I need to bring it up? But how can I increase my heart rate? Usually, my heart just joyfully skips along and I never tried to influence it. Can you really influence it at all? I mean, if you really could, why would people need pacemakers or get heart attacks. Why would I always get my heart broken???
I was just about to start pondering about deep philosophical questions concerning my heart and life in general... when I realized, she might want me to paddle harder. But what a crazy idea! I mean, it’s not like I am going anywhere on this high-tech bike-thingy. So why would I paddle harder? But then I looked at her and could see her face and before she could even start mouthing the word "fifty" again, I paddled harder.
Yep, turns out that's what she wanted me to do. Two minutes later, time was up.
Now, I am back home. I just came out of the shower and think, I will lay down again. Just for a little bit... no longer than 3, maybe 4 hours. After this workout, I am physically and mentally exhausted.
(... crossposted at www.nosugarbutspice.com)
My alarm rang at 5.30 am. I immediately knew that this would be bad. Very bad. How can anybody work out at that time of the day? But it was the only time that fit into my schedule. The rest of my day is planned out with… well… other important stuff. So, I dragged myself to the gym in the middle of the night.
To my surprise, we didn’t really get to work out at first. A nice lady sat down with me and the other three guys that were crazy enough to get up at this time and handed us a sheet of paper with lots of numbers. These were the results of the fitness test we had to take the week before. I would love to give you more details about this fitness test, but I can’t because I almost passed out and lost all memory about this experience of torture.
So, here I am sitting in the middle of a gym with this list of numbers trying to follow a lady that goes on and on about body composition and oxygen consumption, about relative perceived exertion and respiratory exchange ratio. I have absolutely no idea what she is talking about and try to make sense of all the abbreviations on my sheet of paper. What are “Relative METS”? What does “FEV1/FVC” stand for? We hadn’t even started working out yet, and I was already lost.
Excuse me, can you explain the RevHR to me again?
Let’s see. Oh, that’s a typo. Haha. That would be really bad if that value was the right one.
Yep. Turns out it wasn’t a typo.
Apparently, all these numbers showed that I am in bad bad BAD shape. Dude! I don’t need a sheet of numbers to tell me that. I can look at my reflection in a shopping window and I would know that.
But finally, we were about to work out. I picked that thing that looked remotely like a bike. It had more buttons and lights on it than my tv remote control. So, I started paddling. Every now and then the coach would stop by and check my heart rate and then disappear again.
Hmmm. I was just about to like that exercise, sitting there on my high-tech bike and paddling comfortably when this coach lady came over to me and started shouting numbers. I was confused. I thought we were done with the numbers part. What on earth does she want from me?
23, 138, 50
I was lost again. And here she came back:
23, 138, 50
I wanted to say to her what I always say to my students: "Speak in complete sentences, please! Where is your verb? And I also wouldn’t mind some nouns and I need at least one or two motivating adjectives if you want me to go on over here on my high tech bike."
But I didn’t dare to say anything and she kept on yelling: 50, 50, 50!!!
I realized that this whole sports thing was like a foreign language to me. She might as well have yelled “cincuenta” or fifty in Chinese.
In my desperation, I thought, maybe she is talking about the breaths I should take per minute and I started panting along. Judging from the weird look on her face, that wasn’t what she meant.
She kept on saying
23, 138, 50,
23, 138, 50
23!!!, 138!!!, 50!!!
until I finally dared to ask:
Excuse me? What does that mean?
These are your training zones.
My what?
Well, don’t you remember the numbers from your sheet?
Uhm, no. Was I supposed to memorize them?
Your heart rate is too low. And off she went again.
Okaaaaay. So? What now?
My heart rate is too low. Does she mean I need to bring it up? But how can I increase my heart rate? Usually, my heart just joyfully skips along and I never tried to influence it. Can you really influence it at all? I mean, if you really could, why would people need pacemakers or get heart attacks. Why would I always get my heart broken???
I was just about to start pondering about deep philosophical questions concerning my heart and life in general... when I realized, she might want me to paddle harder. But what a crazy idea! I mean, it’s not like I am going anywhere on this high-tech bike-thingy. So why would I paddle harder? But then I looked at her and could see her face and before she could even start mouthing the word "fifty" again, I paddled harder.
Yep, turns out that's what she wanted me to do. Two minutes later, time was up.
Now, I am back home. I just came out of the shower and think, I will lay down again. Just for a little bit... no longer than 3, maybe 4 hours. After this workout, I am physically and mentally exhausted.
(... crossposted at www.nosugarbutspice.com)
21.09.2008
Weekend...ahhhhh
Dieses Wochenende im Büro.
Netter Kollege bzw. Leidensgenosse:
Bist Du etwa das ganze Wochenende hier?
Ich:
Neeee, heute morgen musste ich meine Wäsche machen. Hat ewig gedauert, aber was will man machen. Irgendwas muss man schließlich anziehen.
Netter Kollege zieht sein Hosenbein hoch:
Oder man kauft sich einfach neue Socken, wenn man keine sauberen mehr hat.
... auch eine Möglichkeit.
Netter Kollege bzw. Leidensgenosse:
Bist Du etwa das ganze Wochenende hier?
Ich:
Neeee, heute morgen musste ich meine Wäsche machen. Hat ewig gedauert, aber was will man machen. Irgendwas muss man schließlich anziehen.
Netter Kollege zieht sein Hosenbein hoch:
Oder man kauft sich einfach neue Socken, wenn man keine sauberen mehr hat.
... auch eine Möglichkeit.
12.09.2008
The Good News
So, nachdem ich hier in der Einsamkeit gelandet bin, habe ich mich erst mal bei diesem Internet Service angemeldet, der einem Filme ins Haus schickt, die man so lange gucken kann wie man will, no late fees... ihr wisst schon, was ich meine...
Meine "Queque" habe ich mit typischen chickflicks gefüllt, romantischen Komödien und so, von denen ich teilweise nie zuvor gehört hatte.
Diese Woche flattert mir endlich so ein Filmchen ins Haus. Ich habe es mir also mit einem schönen Gläschen Wein vor dem Fernseher gemütlich gemacht, mich zurück gelehnt und auf den Film gefreut. Da stellte sich heraus, dass es sich nicht nur um ein Dating Movie handelt, sondern um eine Mormon Dating Comedy - wobei es sein könnte, dass die Comedy-Einlagen nicht als solche von den Machern gedacht waren. Ich lag jedenfalls vor Lachen unterm Tisch. Der witzigste Film, den ich seit langem gesehen habe!
Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich hier noch gar keine Mormonen auf Mission gesehen habe. Scheinbar hat deren Kirche ein Einsehen gehabt und schickt keine Leutchen hier in die Wildnis. Mir taten die armen Jungs ja schon immer in Wisconsin leid, denn es gibt bestimmt interessantere Orte seine Mission erfüllen zu dürfen als Wisconsin. Es waren z.B. mal welche bei uns in Deutschland:
Mormonen: Guten Tag! Wir bringen Ihnen die Gute Nachricht.
Nachbarin: Ach, näh! Sindse Zeugen Jehowas oder wat?
Mormonen: Wir kommen von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Nachbarin: Wir kaufen nix. Wo issn Ihr Wachturm?
Mann der Nachbarin aus dem Hintergrund: Wer isset denn?
Nachbarin: Ach, dat sind nur de Zeuchen.
Mormonen: Wir kommen von der Kirche der...
Mann der Nachbarin aus dem Hintergrund: Mache Tür nich auf. Wir sind nich zu Hause.
Nachbarin zu Mormonen: Wir sind nich zu Hause.
Mormonen gucken.
In dem Moment kommt andere Nachbarin vorbei.
Nachbarin 2: Tach Elfi! Wer sind denn die zwei schicken jungen Herren.
Mormonen in weißem Hemd mit Krawatte und mit breitem Grinsen im Gesicht: Guten Tag!
Nachbarin 1: Ach, dat sind nur de Zeuchen.
Mormonen: Wir sind keine Zeu....
Nachbarin 2 zu Mormonen: Ach näh, lass mar stecken, wir sind alle Katholen hier.
Fuchtelt mit dem Zeigefinger vor den Gesichtern der Mormonen rum:
Und dat wollt ich Ihnen schon immer mal sachen - dat Ihr Eure Kinner sterben lässt, von wechen keine Bluttransfusion und so, dat is auch nich richtig, woll. Da kommt Ihr auch nich innen Himmel von. Zu Nachbarin 1:
Bis später Elfi!
Nachbarin 2 stapft wütend davon.
Mormonen: Aber wir sind keine Zeugen Jehovas. Wir sind Mormonen.
Nachbarin 1 schlägt den Mormonen die Tür vor der Nase zu.
In dem Moment aus einem anderen Nachbarhaus:
Nachbarin 3: Kommnse ruhig zu mir! Ich zeich Ihnen Fotos von meinen Enkeln und koch uns'n schönes Käffken.
Mormonen: Danke, aber wir sind Mormonen. Wir trinken keinen Kaffee.
Nachbarin 3: Ach, nu stelln Se sich nich so an. Ihr Prophet, der Mohammed, der hat schließlich auch schon Kaffee getrunken.
Und in dem Moment verschwanden die Mormonen mit Nachbarin 3 im Nebenhaus.
Was danach geschah, weiß keiner so genau. Die Mormonen hat man jedenfalls in unserer Nachbarschaft nie wieder gesehen. Nachbarin 2 behauptet, Nachbarin 3 steht jetzt ab und zu vor der Moschee, in der Hoffnung, Ihren Freunden die neuesten Fotos von den Enkeln zeigen zu dürfen, aber ich halte das für ein Gerücht...
Meine "Queque" habe ich mit typischen chickflicks gefüllt, romantischen Komödien und so, von denen ich teilweise nie zuvor gehört hatte.
Diese Woche flattert mir endlich so ein Filmchen ins Haus. Ich habe es mir also mit einem schönen Gläschen Wein vor dem Fernseher gemütlich gemacht, mich zurück gelehnt und auf den Film gefreut. Da stellte sich heraus, dass es sich nicht nur um ein Dating Movie handelt, sondern um eine Mormon Dating Comedy - wobei es sein könnte, dass die Comedy-Einlagen nicht als solche von den Machern gedacht waren. Ich lag jedenfalls vor Lachen unterm Tisch. Der witzigste Film, den ich seit langem gesehen habe!
Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich hier noch gar keine Mormonen auf Mission gesehen habe. Scheinbar hat deren Kirche ein Einsehen gehabt und schickt keine Leutchen hier in die Wildnis. Mir taten die armen Jungs ja schon immer in Wisconsin leid, denn es gibt bestimmt interessantere Orte seine Mission erfüllen zu dürfen als Wisconsin. Es waren z.B. mal welche bei uns in Deutschland:
Mormonen: Guten Tag! Wir bringen Ihnen die Gute Nachricht.
Nachbarin: Ach, näh! Sindse Zeugen Jehowas oder wat?
Mormonen: Wir kommen von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Nachbarin: Wir kaufen nix. Wo issn Ihr Wachturm?
Mann der Nachbarin aus dem Hintergrund: Wer isset denn?
Nachbarin: Ach, dat sind nur de Zeuchen.
Mormonen: Wir kommen von der Kirche der...
Mann der Nachbarin aus dem Hintergrund: Mache Tür nich auf. Wir sind nich zu Hause.
Nachbarin zu Mormonen: Wir sind nich zu Hause.
Mormonen gucken.
In dem Moment kommt andere Nachbarin vorbei.
Nachbarin 2: Tach Elfi! Wer sind denn die zwei schicken jungen Herren.
Mormonen in weißem Hemd mit Krawatte und mit breitem Grinsen im Gesicht: Guten Tag!
Nachbarin 1: Ach, dat sind nur de Zeuchen.
Mormonen: Wir sind keine Zeu....
Nachbarin 2 zu Mormonen: Ach näh, lass mar stecken, wir sind alle Katholen hier.
Fuchtelt mit dem Zeigefinger vor den Gesichtern der Mormonen rum:
Und dat wollt ich Ihnen schon immer mal sachen - dat Ihr Eure Kinner sterben lässt, von wechen keine Bluttransfusion und so, dat is auch nich richtig, woll. Da kommt Ihr auch nich innen Himmel von. Zu Nachbarin 1:
Bis später Elfi!
Nachbarin 2 stapft wütend davon.
Mormonen: Aber wir sind keine Zeugen Jehovas. Wir sind Mormonen.
Nachbarin 1 schlägt den Mormonen die Tür vor der Nase zu.
In dem Moment aus einem anderen Nachbarhaus:
Nachbarin 3: Kommnse ruhig zu mir! Ich zeich Ihnen Fotos von meinen Enkeln und koch uns'n schönes Käffken.
Mormonen: Danke, aber wir sind Mormonen. Wir trinken keinen Kaffee.
Nachbarin 3: Ach, nu stelln Se sich nich so an. Ihr Prophet, der Mohammed, der hat schließlich auch schon Kaffee getrunken.
Und in dem Moment verschwanden die Mormonen mit Nachbarin 3 im Nebenhaus.
Was danach geschah, weiß keiner so genau. Die Mormonen hat man jedenfalls in unserer Nachbarschaft nie wieder gesehen. Nachbarin 2 behauptet, Nachbarin 3 steht jetzt ab und zu vor der Moschee, in der Hoffnung, Ihren Freunden die neuesten Fotos von den Enkeln zeigen zu dürfen, aber ich halte das für ein Gerücht...
25.08.2008
First Week
I did it. Despite all odds I actually did it. I survived my first week! How it was? Weeeeeell....
Monday:
8am Student Parking Lot.
I almost get run over by a student in his car. After a mere 100 feet, he finally notices me lying on his hood. I don't know how he missed me, but apparently the people in this part of the country are used to running over bigger shots than me.
I have not even taught my first class yet, and they are already trying to kill me. Great start!
Tuesday:
Since my first-day experience as a pedestrian was slightly tainted, I decided that from now on I need to take my car to campus. Ironically, I have to register my vehicle in the public safety department, where I count 15 rifles and 2 bows and arrows getting registered during the 10 min. while I'm there. I'm scared.
Wednesday:
Noon. Campus Mall.
Local businesses and student organizations have a fall fair in front of the library. Positioning the Young Republicans right next to the Campus Democrats... not a good idea. All hell breaks lose when they give away free candy and energy drink samples - at the same time. Large amounts of sugar topped of with coffeine - my class right afterwards was... hmmm... charged.
Thursday:
The crazy student driver dude from Monday shows up in one of my classes. He introduces himself as: "Hi, my name is X and I just got T-boned."
I've never needed a weekend so badly in my life.
Monday:
8am Student Parking Lot.
I almost get run over by a student in his car. After a mere 100 feet, he finally notices me lying on his hood. I don't know how he missed me, but apparently the people in this part of the country are used to running over bigger shots than me.
I have not even taught my first class yet, and they are already trying to kill me. Great start!
Tuesday:
Since my first-day experience as a pedestrian was slightly tainted, I decided that from now on I need to take my car to campus. Ironically, I have to register my vehicle in the public safety department, where I count 15 rifles and 2 bows and arrows getting registered during the 10 min. while I'm there. I'm scared.
Wednesday:
Noon. Campus Mall.
Local businesses and student organizations have a fall fair in front of the library. Positioning the Young Republicans right next to the Campus Democrats... not a good idea. All hell breaks lose when they give away free candy and energy drink samples - at the same time. Large amounts of sugar topped of with coffeine - my class right afterwards was... hmmm... charged.
Thursday:
The crazy student driver dude from Monday shows up in one of my classes. He introduces himself as: "Hi, my name is X and I just got T-boned."
I've never needed a weekend so badly in my life.
23.08.2008
Roadkill oder Jagderfolg - eine Frage der Perspektive
Wenn man einen neuen Job anfängt, sind Orientierungsveranstaltungen immer super Möglichkeiten, interessante Menschen zu treffen. Neulich war ich auf einer solchen. Und obwohl ich schon seit Jahren vergeblich versuche, die hohe Kunst des amerikanischen Small Talks zu erlernen, konnte ich es auch diesmal nicht lassen, mich mal wieder kopfüber in sämtliche Fettnäpfchen diesseits des Atlantik stürzen.
Fettnäpfchenakrobatin:
So, Sie sind also von hier. Interessant!
Ami (nuckelt schweigend an seinem Strohhalm):
---
Fettnäpfchenakrobatin:
Haben Sie vielleicht irgendwelche Tipps, was man hier so alles in seiner Freizeit machen kann?
Ami:
Ja, man kann hier wunderbar Ski fahren. Wir haben {da} eine Piste und {dort} eine Langlaufstrecke und {in der allerletzten Ecke der Welt} kann man auch...
(... gefühlte 30 Minuten später...)
... ja und dann kann man {da} auch noch ganz super mit den Skiern... Fahren Sie überhaupt Ski?
Fettnäpfchenakrobatin:
Nee, nicht wirklich. Sorry. Gibt es nichts anderes, was man hier machen kann? Ich meine, z.B. jetzt, wo noch kein Schnee liegt.
Hilfloser Ami:
Ja, also, man kann hier auch prima jagen gehen. Waren Sie schon mal jagen?
Fettnäpfchenakrobatin (schweigend gucke ich den Ami mit großen Augen an):
---
Ami (schweigend guckt er mich mit erwartungsvollen Augen an):
---
Fettnäpfchenakrobatin:
---
Naja, ich habe während des Umzugs einen Waschbären mit meinem Auto angefahren.
Irgendwie hörte damit unser Small Talk Gespräch ganz spontan auf.
Hmmmm....
Fettnäpfchenakrobatin:
So, Sie sind also von hier. Interessant!
Ami (nuckelt schweigend an seinem Strohhalm):
---
Fettnäpfchenakrobatin:
Haben Sie vielleicht irgendwelche Tipps, was man hier so alles in seiner Freizeit machen kann?
Ami:
Ja, man kann hier wunderbar Ski fahren. Wir haben {da} eine Piste und {dort} eine Langlaufstrecke und {in der allerletzten Ecke der Welt} kann man auch...
(... gefühlte 30 Minuten später...)
... ja und dann kann man {da} auch noch ganz super mit den Skiern... Fahren Sie überhaupt Ski?
Fettnäpfchenakrobatin:
Nee, nicht wirklich. Sorry. Gibt es nichts anderes, was man hier machen kann? Ich meine, z.B. jetzt, wo noch kein Schnee liegt.
Hilfloser Ami:
Ja, also, man kann hier auch prima jagen gehen. Waren Sie schon mal jagen?
Fettnäpfchenakrobatin (schweigend gucke ich den Ami mit großen Augen an):
---
Ami (schweigend guckt er mich mit erwartungsvollen Augen an):
---
Fettnäpfchenakrobatin:
---
Naja, ich habe während des Umzugs einen Waschbären mit meinem Auto angefahren.
Irgendwie hörte damit unser Small Talk Gespräch ganz spontan auf.
Hmmmm....
14.08.2008
Umzug!

Befinde mich mitten im Umzug. Das sagt eigentlich schon alles.
Nach diesem Erlebnis gelobe ich hiermit feierlich, mich die nächsten 10 bis 20 Jahre nicht mehr vom Fleck zu rühren. Naja, oder zumindest beim nächsten Mal ein zuverlässiges Umzugsunternehmen anzuheuern.
Nach wochenlangem Aussortieren, Packen, Europaaufenthalt und noch mehr Packen ist es mir doch tatsächlich wie durch Zauberhand gelungen, mein ganzes Hab und Gut in 36 File Boxen zu verstauen ... naja, plus den ein oder anderen Tragetaschen...und ein paar Plastikcontainern...und gebrauchten Möbeln... Meine Kartons und ich, wir waren zum Umzug bereit!
Leider war das die Möbelwagenfirma nicht. Trotz bestätigter Buchung, wollten sie mir auf einmal nicht mehr den Möbelwagen für einen mehrtägigen Umzug zur Verfügung stellen, weil das angeblich zu lang wäre. Na super! Und anscheinend waren sie auch der Meinung, dass es völlig reichen würde, die Reservierung ganze 4 Stunden vor dem Abholtermin zu kündigen. Diese Professionalität ist einfach überwältigend.
Hoffe, ich komme doch noch mal irgendwann in meiner neuen Wohnung an. Drückt mir die Daumen!!!
10.08.2008
Can you see any sheep?
Neulich beim Landeanflug auf Chicago sitzen 2 ältere Iren hinter mir. Wir nähern uns immer mehr der Großstadt und aus den kleinen FLugzeugfenstern kann man schon die beieindruckende Skyline mit dem Sears Tower und Hancock Center erkennen. Mir verschlägt es die Sprache. Der blaue Himmel spiegelt sich im Lake Michigan und vor uns liegt die Metropole: atemberaubend, riesig und einfach wunderschön.
Da fragt der eine Ire den anderen:
Can you see any sheep?
Der andere voller Entäuschung in seiner Stimme:
No, and no cattle either.
Sind eigentlich alle Iren so süß?
Da fragt der eine Ire den anderen:
Can you see any sheep?
Der andere voller Entäuschung in seiner Stimme:
No, and no cattle either.
Sind eigentlich alle Iren so süß?
25.06.2008
Fußballfieber ist scheinbar nicht ansteckend - oder die Amis sind immun
Wenn man mitten zur EM nicht im eigenen Land ist, ist man dumm dran. Wenn man mitten zur EM in einem Land ist, in dem sich kaum einer für Fußball interessiert, ist man ziemlich gestraft.
Deutschland im Viertelfinale. Mittwochnachmittag, ungefähr 2 Uhr Ortszeit.
Der gesamte Mittlere Westen arbeitet. Der gesamte? Nein, nicht ganz. In einer winzigen Studentenwohnung praktiziert eine einsame Deutsche (sprich: ich) tapfer ihren Patriotismus vor dem Fernseher. Wie sich das bei solchen Gelegenheiten gehört, halte ich nicht nur meiner Mannschaft die Daumen, sondern auch eine kühle Flasche Bier in der Hand. Selbiges Kaltgetränk verliert überproportional schnell and Masse, nachdem die Türken das erste Tor hineingesemmelt haben. Ich horche kurz auf - nein, keine türkischen Fans in der Nachbarschaft zu hören. Nur leise dahinsurrende Klimaanlagen stimmen in die aus dem Fernseher dröhnende Jubelrufe der Türken ein.
Wenige Minuten später meldet sich das soeben noch verschwundene Bier wieder und ich... naja... ihr wisst schon... war genau zu dem Zeitpunkt unpässlich als ein anderer Deutscher einen Pass in das erste Tor für unsere Mannschaft verwandelt. Wie die Österreicher sagen: Passt scho. Keine Jubelrufe aus den Nachbarhäusern, keine Fanlieder auf der Straße. Mein stilles Örtchen machte seinem Namen alle Ehre.
Halbzeitpause.
Hmmm. Chipse wären jetzt gut. In meinem Küchenschrank finden sich aber nur Tortillachips. Ist nicht das gleiche. Weder in dem Land, in dem angeblich alles möglich sein soll, noch der restlichen westlichen Hemispäre lassen sich Chipse mit Paprikageschmack finden. Und wieder einmal bestätigt sich: Die Amis wissen nicht, was gut für sie ist.
2. Spielzeit.
Die Deutschen lassen sich immer wieder den Ball abnehmen. Ich mag gar nicht hingucken. Brauch ich auch bald nicht mehr. Verbindung ist nämlich unterbrochen. Mitten im Spiel! Der amerikanische Kommentator sagt, dass es nicht an ihnen liege, sondern dass die Verbindung überall unterbrochen wäre. Frage mich allerdings, warum sie dann Bilder von der deutschen Fanmeile senden können, auf der Fans das Spiel auf einer Großleinwand bewundern und wenig später in Jubel über das zweite deutsche Tor ausbrechen. Scheinbar funktioniert die Übertragung dort doch noch. Naja, zweites Tor auch verpasst und ebenso der Ausgleich der Türken.
Erst kurz vor Schluss steht die Verbindung wieder. Wie Millionen anderer Deutsche, bereite ich mich schon mal seelisch auf die Verlängerung vor und gehe mir noch ein Bierchen holen. Natürlich haut genau in dem Moment der Lahm die Pocke ins Tor, als ich meine Birne in den Kühlschrank stecke. 3:2 für Deutschland. Ich juble. Sonst keiner. Keine Autokorsos, keine Hupkonzerte, nur eine einzige Deutsche, die in einer kleinen Mietwohnung am anderen Ende der Welt tapfer die Stellung hält.
Zum Finale werde ich aber besser vorbereitet sein und die Amis in die hohe Kunst des Fußballs einführen!
Deutschland im Viertelfinale. Mittwochnachmittag, ungefähr 2 Uhr Ortszeit.
Der gesamte Mittlere Westen arbeitet. Der gesamte? Nein, nicht ganz. In einer winzigen Studentenwohnung praktiziert eine einsame Deutsche (sprich: ich) tapfer ihren Patriotismus vor dem Fernseher. Wie sich das bei solchen Gelegenheiten gehört, halte ich nicht nur meiner Mannschaft die Daumen, sondern auch eine kühle Flasche Bier in der Hand. Selbiges Kaltgetränk verliert überproportional schnell and Masse, nachdem die Türken das erste Tor hineingesemmelt haben. Ich horche kurz auf - nein, keine türkischen Fans in der Nachbarschaft zu hören. Nur leise dahinsurrende Klimaanlagen stimmen in die aus dem Fernseher dröhnende Jubelrufe der Türken ein.
Wenige Minuten später meldet sich das soeben noch verschwundene Bier wieder und ich... naja... ihr wisst schon... war genau zu dem Zeitpunkt unpässlich als ein anderer Deutscher einen Pass in das erste Tor für unsere Mannschaft verwandelt. Wie die Österreicher sagen: Passt scho. Keine Jubelrufe aus den Nachbarhäusern, keine Fanlieder auf der Straße. Mein stilles Örtchen machte seinem Namen alle Ehre.
Halbzeitpause.
Hmmm. Chipse wären jetzt gut. In meinem Küchenschrank finden sich aber nur Tortillachips. Ist nicht das gleiche. Weder in dem Land, in dem angeblich alles möglich sein soll, noch der restlichen westlichen Hemispäre lassen sich Chipse mit Paprikageschmack finden. Und wieder einmal bestätigt sich: Die Amis wissen nicht, was gut für sie ist.
2. Spielzeit.
Die Deutschen lassen sich immer wieder den Ball abnehmen. Ich mag gar nicht hingucken. Brauch ich auch bald nicht mehr. Verbindung ist nämlich unterbrochen. Mitten im Spiel! Der amerikanische Kommentator sagt, dass es nicht an ihnen liege, sondern dass die Verbindung überall unterbrochen wäre. Frage mich allerdings, warum sie dann Bilder von der deutschen Fanmeile senden können, auf der Fans das Spiel auf einer Großleinwand bewundern und wenig später in Jubel über das zweite deutsche Tor ausbrechen. Scheinbar funktioniert die Übertragung dort doch noch. Naja, zweites Tor auch verpasst und ebenso der Ausgleich der Türken.
Erst kurz vor Schluss steht die Verbindung wieder. Wie Millionen anderer Deutsche, bereite ich mich schon mal seelisch auf die Verlängerung vor und gehe mir noch ein Bierchen holen. Natürlich haut genau in dem Moment der Lahm die Pocke ins Tor, als ich meine Birne in den Kühlschrank stecke. 3:2 für Deutschland. Ich juble. Sonst keiner. Keine Autokorsos, keine Hupkonzerte, nur eine einzige Deutsche, die in einer kleinen Mietwohnung am anderen Ende der Welt tapfer die Stellung hält.
Zum Finale werde ich aber besser vorbereitet sein und die Amis in die hohe Kunst des Fußballs einführen!
20.06.2008
Männer, die Gefühle zeigen
Welche Assoziationen kommen Dir in den Sinn, wenn ich das Wort "Automobil" sage?
Ich starre verwirrt meinen Mitstudi an, der sich mit weißen Knöcheln am Armaturenbrett festkrallt:
Hmmm, Mercedes oder Ford oder so. Wie meinst Du das?
Ja, welche Gefühle kommen bei Dir denn auf, wenn Du an Autos denkst?
Na super. Eine typische Männerfrage. Gefühle und Autos. Will er jetzt hören, dass ich Männer in Sportwagen geil finde oder was? Ich gehöre zwar zu der Spezies Frau, die andauernd mit einer Überladung an Gefühlen durch die Welt spaziert, aber über Autos habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Nee nun wirklich nicht! Meinem Auto bring ich auch nicht mehr Gefühle entgegen als meiner Kaffeemaschine. Was will der Typ nur von mir?
Wieso, was hast Du denn so für Gefühle, wenn Du an Autos denkst?
Also, wenn ich an Autos denke, dann: Freude..., Entspannung..., Spaß. Aber wenn ich ans Auto fahren mit Dir denke: Todesangst! und in dem Moment kann ich aus den Augenwinkeln beobachten, wie sich seine Finger noch ein wenig tiefer in mein Armaturenbrett krallen, während wir uns einer roten Ampel nähern.
Na, herzlichen Glückwunsch! Ratet mal, wer demnächst nicht mehr von mir mitgenommen wird.
Ich starre verwirrt meinen Mitstudi an, der sich mit weißen Knöcheln am Armaturenbrett festkrallt:
Hmmm, Mercedes oder Ford oder so. Wie meinst Du das?
Ja, welche Gefühle kommen bei Dir denn auf, wenn Du an Autos denkst?
Na super. Eine typische Männerfrage. Gefühle und Autos. Will er jetzt hören, dass ich Männer in Sportwagen geil finde oder was? Ich gehöre zwar zu der Spezies Frau, die andauernd mit einer Überladung an Gefühlen durch die Welt spaziert, aber über Autos habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Nee nun wirklich nicht! Meinem Auto bring ich auch nicht mehr Gefühle entgegen als meiner Kaffeemaschine. Was will der Typ nur von mir?
Wieso, was hast Du denn so für Gefühle, wenn Du an Autos denkst?
Also, wenn ich an Autos denke, dann: Freude..., Entspannung..., Spaß. Aber wenn ich ans Auto fahren mit Dir denke: Todesangst! und in dem Moment kann ich aus den Augenwinkeln beobachten, wie sich seine Finger noch ein wenig tiefer in mein Armaturenbrett krallen, während wir uns einer roten Ampel nähern.
Na, herzlichen Glückwunsch! Ratet mal, wer demnächst nicht mehr von mir mitgenommen wird.
18.06.2008
12.06.2008
Wie man einen Tornado überlebt...
In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Emails von besorgten Freunden, die in den Nachrichten von dem Wetter im Mittleren Westen gehört haben.
Bäcker M. aus G. schreibt:
"... hier mal kurz und knapp gefragt, ist viel von Wisconsin abgesoffen oder war es nur in gewissen Ortschaften???"
Freundin W. aus O. ist auch besorgt:
"Steht Dein Haus noch?"
An alle die sich um mein Haus und den Rest von Wisconsin Sorgen gemacht haben: Ja, es steht noch, Wisconsin ist noch nicht (ganz) abgesoffen und wie durch ein Wunder lebe ich auch noch. Allerdings habe ich daran auch schwer gearbeitet und heute 2 Stunden während eines Tornados mit 3 anderen Leuten unter einem kleinen Schreibtisch in einem dunklen Hinterbüro gehockt...
Es fing alles damit an, dass meine Freundin S. neue Schuhe brauchte. Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals eine gute Möglichkeit zum Shoppen auslassen würde. Also, auf ging's zur Outlet Mall.
Vielleicht hätten wir schon umdrehen sollen, als es so stark zu regnen anfing, dass ich am Rand der Interstate anhalten musste. Hmmm. Oder spätestens als man die Interstate wegen Überflutungen sperrte...
Aber wir haben es nicht getan. Wir sind nicht umgekehrt.
Wir waren auf einer Mission. So ein paar kleine Überflutungen und Unwetterwarnungen können sich nicht zwischen zwei Frauen und dem Verlagen nach silberne Sommersandalen mit hohe Absätze drängen. Shopping ist wie ein Überlebensinstinkt, der einen immer vorwärts treibt. Bei uns Frauen ist das hormonell bedingt.
So kamen wir also irgendwann bei der Outlet Mall an und haben es auch tatsächlich geschafft durch ungefähr 10 Geschäfte zu bummeln, als plötzlich die Sirenen losheulten und man im 11. Geschäft die Tür hinter uns verriegelte. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass wir uns mitten in einer Tornadozone befanden und für die nächsten 45 Min. besser im Laden bleiben sollten bis der Tornado vorbeigezogen sei.
Gefangen in einem Geschäft. A dream come true - wenn wir nicht gerade in einem Kinderbekleidungsgeschäft gewesen wären.
Bevor ich demnächst noch mehr besorgte Emails bekomme:
Nein, der Klapperstorch zieht keine Kreise über meinem (noch) unbeschädigten Haus und auch bei meiner Freundin hat er noch nicht zum Landeanflug angesetzt. Aber es gibt da ja ein paar Kinder im Freundes- und Verwandtenkreis, die demnächst Geburtstag haben...
Während meine Freundin genervt am Legotisch Platz nahm und die Minuten zählte, bis der Tornadoalarm wieder aufgehoben werden sollte, nutzte ich die Zeit sinnvoll, um meine neueste Mission zu planen: Sämtliche europäische Verwandtschaft im Alter von 5 Jahren und darunter mit amerikanischer Kindermode aus chinesischer Herrstellung auszustatten. Die Mission wäre auch fast geglückt, wenn nicht plötzlich die Lichter zu flattern angefangen hätten und eine hysterische Verkäuferin uns Hollywood-reif befohlen hätte:
Take cover! The Tornado is coming right at us!
So schnell schien er aber doch nicht zu kommen, denn sie hatte noch genug Zeit, uns durch einen Lagerraum in ein winziges Büro im Ladeninneren zu führen.
Als Studentin habe ich ja schon viele überfüllte Büros gesehen. Auch "kreatives Chaos" ist kein neues Konzept für mich. Besagtes Büro war allerdings so winzig und voller Ramsch, dass wir erst den Bürostuhl und ein paar Kisten rausräumen mussten, bevor wir zu viert in diesen Schuhkarton von Raum passten. Überall waren Regale und Kisten mit Krimskrams und Ordnern. Eine rechteckige Hallogenlampe baumelte nur noch durch zwei schwache Schrauben gehalten von der Decke. Normalerweise habe ich ja keine Probleme mit kleinen Räumen, schließlich wohne ich ja auch in einer Studentenbude, aber in diesem Büro hätte ich auch ohne Tornado Angst gehabt, dass mir jeden Moment etwas auf den Kopf fällt.
Naja, ich konnte noch gerade eben das Chaos über mir begutachten, da fiel auch schon der Strom komplett aus und die Verkäuferin meinte, wir sollten uns doch alle unter den Schreibtisch hocken. Zehn Sekunden später als sie eine Taschenlampe anknipste kauerten beide Verkäuferinnen unter dem Schreibtisch, während meine Freundin und ich nicht so richtig wussten was mir machen sollten.
Meine Freundin rollte mit den Augen:
I grew up in Florida and we never freaked out like this just because of a Tornado.
Hmmm, I am a little worried that the desk might collapse above my head. erwiderte ich.
No, the desk is sturdy. meinte die Verkäuferin und wackelte an dem Schreibtisch, der dabei ein lautes und sehr beunruhigendes Knacken von sich gab.
Thanks, we're fine.
Meine Freundin und ich nahmen auf dem Boden vor dem Schreibtisch Platz, wo wir die nächsten Stunden verweilen sollten. Da der Strom ausgefallen war und sich in dem fensterlosen Büro alles andere nur keine Batterie für das Radio befand, hatten wir auch keine Ahnung, ob die Wetterlage sich veränderte. Über die Handys wurden wir durch die Mütter der Verkäuferinnen und die Security Guards darüber informiert, dass bereits ein Tornado in der Nähe eingeschlagen hätte und sich noch weitere auf dem Weg zu uns befänden.
Was mich an Amerikanern ja immer wieder sehr beeindruckt, ist, dass sie in jeder Situation Small Talk machen können. IN JEDER SITUATION. Das sieht ungefähr so aus:
Verkäuferin: So, where are you guys from?
Freundin: Germany.
Verkäuferin: Oh, interesting. If the storm sounds like a fright train coming right at us, I want you all to cover your heads. So, hmmm Germany. So what brings you to the states?
Alles klar. Und da sagen die Leute immer, Amerikaner wären oberflächlich. Wie die nur darauf kommen...???
Nachdem wir schon über eine Stunde in besagtem Büro saßen, haben wir auch mal den East Side Guy ans Telefon bekommen, der uns freundlicherweise über die Wetterentwicklung auf dem Laufenden hielt: Wir befanden uns mitten zwischen mehreren Tornados, es sollte demnächst auch bei uns hageln und die Polizei hatte fast alle Straßen in der Umgebung wegen Überflutungen gesperrt. Aufgrund der aktuellen Wetterlage und meines Fahrstils (völlig überflüssige Bemerkung seinerseits) würde er uns doch raten, irgendwo in Deckung zu bleiben und nicht nach Hause zu fahren...
Eine Stunde später waren wir zu Hause.
Die Läden hätten eh nicht mehr geöffnet, so dass uns im Prinzip nichts mehr in der Mall hielt. Außerdem waren die Chancen größer in dem winzigen Büro von einer herabfallenden Kiste erschlagen zu werden, als auf offener Landstraße von einem Tornado getroffen zu werden.
Um es also noch mal ganz deutlich zu sagen: Mir geht es gut, mein Haus ist weder überflutet noch weggeweht und außer ein paar silbernen Sommersandalen, die mir zumindest heute vergönnt blieben, fehlt mir absolut nichts.
Bäcker M. aus G. schreibt:
"... hier mal kurz und knapp gefragt, ist viel von Wisconsin abgesoffen oder war es nur in gewissen Ortschaften???"
Freundin W. aus O. ist auch besorgt:
"Steht Dein Haus noch?"
An alle die sich um mein Haus und den Rest von Wisconsin Sorgen gemacht haben: Ja, es steht noch, Wisconsin ist noch nicht (ganz) abgesoffen und wie durch ein Wunder lebe ich auch noch. Allerdings habe ich daran auch schwer gearbeitet und heute 2 Stunden während eines Tornados mit 3 anderen Leuten unter einem kleinen Schreibtisch in einem dunklen Hinterbüro gehockt...
Es fing alles damit an, dass meine Freundin S. neue Schuhe brauchte. Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals eine gute Möglichkeit zum Shoppen auslassen würde. Also, auf ging's zur Outlet Mall.
Vielleicht hätten wir schon umdrehen sollen, als es so stark zu regnen anfing, dass ich am Rand der Interstate anhalten musste. Hmmm. Oder spätestens als man die Interstate wegen Überflutungen sperrte...
Aber wir haben es nicht getan. Wir sind nicht umgekehrt.
Wir waren auf einer Mission. So ein paar kleine Überflutungen und Unwetterwarnungen können sich nicht zwischen zwei Frauen und dem Verlagen nach silberne Sommersandalen mit hohe Absätze drängen. Shopping ist wie ein Überlebensinstinkt, der einen immer vorwärts treibt. Bei uns Frauen ist das hormonell bedingt.
So kamen wir also irgendwann bei der Outlet Mall an und haben es auch tatsächlich geschafft durch ungefähr 10 Geschäfte zu bummeln, als plötzlich die Sirenen losheulten und man im 11. Geschäft die Tür hinter uns verriegelte. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass wir uns mitten in einer Tornadozone befanden und für die nächsten 45 Min. besser im Laden bleiben sollten bis der Tornado vorbeigezogen sei.
Gefangen in einem Geschäft. A dream come true - wenn wir nicht gerade in einem Kinderbekleidungsgeschäft gewesen wären.
Bevor ich demnächst noch mehr besorgte Emails bekomme:
Nein, der Klapperstorch zieht keine Kreise über meinem (noch) unbeschädigten Haus und auch bei meiner Freundin hat er noch nicht zum Landeanflug angesetzt. Aber es gibt da ja ein paar Kinder im Freundes- und Verwandtenkreis, die demnächst Geburtstag haben...
Während meine Freundin genervt am Legotisch Platz nahm und die Minuten zählte, bis der Tornadoalarm wieder aufgehoben werden sollte, nutzte ich die Zeit sinnvoll, um meine neueste Mission zu planen: Sämtliche europäische Verwandtschaft im Alter von 5 Jahren und darunter mit amerikanischer Kindermode aus chinesischer Herrstellung auszustatten. Die Mission wäre auch fast geglückt, wenn nicht plötzlich die Lichter zu flattern angefangen hätten und eine hysterische Verkäuferin uns Hollywood-reif befohlen hätte:
Take cover! The Tornado is coming right at us!
So schnell schien er aber doch nicht zu kommen, denn sie hatte noch genug Zeit, uns durch einen Lagerraum in ein winziges Büro im Ladeninneren zu führen.
Als Studentin habe ich ja schon viele überfüllte Büros gesehen. Auch "kreatives Chaos" ist kein neues Konzept für mich. Besagtes Büro war allerdings so winzig und voller Ramsch, dass wir erst den Bürostuhl und ein paar Kisten rausräumen mussten, bevor wir zu viert in diesen Schuhkarton von Raum passten. Überall waren Regale und Kisten mit Krimskrams und Ordnern. Eine rechteckige Hallogenlampe baumelte nur noch durch zwei schwache Schrauben gehalten von der Decke. Normalerweise habe ich ja keine Probleme mit kleinen Räumen, schließlich wohne ich ja auch in einer Studentenbude, aber in diesem Büro hätte ich auch ohne Tornado Angst gehabt, dass mir jeden Moment etwas auf den Kopf fällt.
Naja, ich konnte noch gerade eben das Chaos über mir begutachten, da fiel auch schon der Strom komplett aus und die Verkäuferin meinte, wir sollten uns doch alle unter den Schreibtisch hocken. Zehn Sekunden später als sie eine Taschenlampe anknipste kauerten beide Verkäuferinnen unter dem Schreibtisch, während meine Freundin und ich nicht so richtig wussten was mir machen sollten.
Meine Freundin rollte mit den Augen:
I grew up in Florida and we never freaked out like this just because of a Tornado.
Hmmm, I am a little worried that the desk might collapse above my head. erwiderte ich.
No, the desk is sturdy. meinte die Verkäuferin und wackelte an dem Schreibtisch, der dabei ein lautes und sehr beunruhigendes Knacken von sich gab.
Thanks, we're fine.
Meine Freundin und ich nahmen auf dem Boden vor dem Schreibtisch Platz, wo wir die nächsten Stunden verweilen sollten. Da der Strom ausgefallen war und sich in dem fensterlosen Büro alles andere nur keine Batterie für das Radio befand, hatten wir auch keine Ahnung, ob die Wetterlage sich veränderte. Über die Handys wurden wir durch die Mütter der Verkäuferinnen und die Security Guards darüber informiert, dass bereits ein Tornado in der Nähe eingeschlagen hätte und sich noch weitere auf dem Weg zu uns befänden.
Was mich an Amerikanern ja immer wieder sehr beeindruckt, ist, dass sie in jeder Situation Small Talk machen können. IN JEDER SITUATION. Das sieht ungefähr so aus:
Verkäuferin: So, where are you guys from?
Freundin: Germany.
Verkäuferin: Oh, interesting. If the storm sounds like a fright train coming right at us, I want you all to cover your heads. So, hmmm Germany. So what brings you to the states?
Alles klar. Und da sagen die Leute immer, Amerikaner wären oberflächlich. Wie die nur darauf kommen...???
Nachdem wir schon über eine Stunde in besagtem Büro saßen, haben wir auch mal den East Side Guy ans Telefon bekommen, der uns freundlicherweise über die Wetterentwicklung auf dem Laufenden hielt: Wir befanden uns mitten zwischen mehreren Tornados, es sollte demnächst auch bei uns hageln und die Polizei hatte fast alle Straßen in der Umgebung wegen Überflutungen gesperrt. Aufgrund der aktuellen Wetterlage und meines Fahrstils (völlig überflüssige Bemerkung seinerseits) würde er uns doch raten, irgendwo in Deckung zu bleiben und nicht nach Hause zu fahren...
Eine Stunde später waren wir zu Hause.
Die Läden hätten eh nicht mehr geöffnet, so dass uns im Prinzip nichts mehr in der Mall hielt. Außerdem waren die Chancen größer in dem winzigen Büro von einer herabfallenden Kiste erschlagen zu werden, als auf offener Landstraße von einem Tornado getroffen zu werden.
Um es also noch mal ganz deutlich zu sagen: Mir geht es gut, mein Haus ist weder überflutet noch weggeweht und außer ein paar silbernen Sommersandalen, die mir zumindest heute vergönnt blieben, fehlt mir absolut nichts.
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