31.03.2007

It's all about me

I found this widget on Hillary's site and I just had to create my own one!


29.03.2007

Who would have thought that...?

you are 86% American!!!

congragulations!!! your as American as they come. you fly a flag and support our country in every thing u do. you get upset when were down and rejoice when we win

how American are you?
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I am American? Hab ich was verpasst?

20.03.2007

Eine Untersuchung zur männlichen Spezies am St. Patrick`s Day

Am vergangenen Wochenende habe ich mich meinem Zweitstudium gewidmet:

Dem Studium des anderen Geschlechts (man nennt es auch "Mann").

Obwohl Männer (so die Pluralform) seit tausenden von Jahren unter uns weihen, ist diese besondere menschliche Spezies doch größtenteils noch unerforscht geblieben. Für das ungeübte Auge unterscheidet sich die männliche Spezies nur minimal von der weiblichen Spezies. Beide leben, essen und schlafen zusammen .... ääääh.... gemeinsam.

Äh, ja. - Wo war ich? Ach ja: Männer lassen sich jedoch sehr leicht an äußerlichen Merkmalen, wie z.B. dem Haarwuchs in den unmöglichsten Körperregionen (selbst im Gesicht und in den Ohren) erkennen, sowie an inneren Merkmalen wie z.B. einer eingeschränkten Aufmerksamskeitsspanne für Unterhaltungen, die sich nicht um die Themen Sport, Alkohol oder - naja, ihr wisst schon was - drehen.

Männer lassen sich häufig in freier Wildbahn beobachten und treten in Fußballstadien oder Bars gerne auch in Horden auf. Wie z.B. am letzten Wochenende, an dem hier St. Patrick`s Day war...

St. Patrick`s Day ist ein Feiertag von Männern für Männer. Als irischer Nationalfeiertag getarnt, lockt er besonders in den USA nicht nur die Iren, sondern auch die Irren unter den Männern in die örtlichen Pubs. In einem stundenlangen Saufgelage, versuchen sie dort mehr Alkohol in ihren Körper aufzunehmen als ein Durchschnittsmensch an Blut besitzt (ca. 5-7 Liter).

Trotz intensiver Feldstudien und erbittlicher Selbstversuche im Konsumieren von irischem Bier, ist es der Versuchsleiterin nicht gelungen, hinter die Beweggründe des männlichen Verhaltens zu kommen. Deshalb richtet sie hiermit die folgenden Forschungsfragen an alle Blogleser, die vielleicht auch noch eine Flasche Guiness im Kühlschrank haben und sich (natürlich nur zu Forschungszwecken) am Wochenende in den nächstgelegenen irischen Pub begeben möchten:

1. Warum können Männer nicht mit Frauen über ihre Gefühle sprechen? Sind sie eiskalte, seelenlose Wesen, die doch eher zur Spezies der Gletschersteine gehören?

2. Warum entziehen sich Männer jeglicher Gespräche, in denen Frauen über ihre Gefühle sprechen wollen? Übersteigt es ihre kognitiven Fähigkeiten, gleichzeitig Sauerstoff in Kohlenstoffdioxid umzuwandeln (ein- und auszuatmen) und einer Frau zuzuhören?

3. Existiert eine Subspezies Mann, die dem hohen weiblichen Standard bezüglich emotionaler Intelligenz gerecht wird? Wo lässt sich diese Spezies finden, während sich ihre Artgenossen einen hinter die Binde kippen oder vor der Glotze hocken?

Sachdienliche Hinweise zur Beantwortung dieser Fragen, dürfen gerne als Kommentar hinterlassen werden.

15.03.2007

Der Frühling ist da

Yeah! Nach monatelangem Bibbern und Frieren ist er endlich da: Der Frühling!!!
Naja, wenigstens haben wir seit letztem Wochenende Sommerzeit und man sieht wieder Eichhörnchen und hört wieder Vogelgezwitscher.

Und was machen die Wisconsinites, sobald die Temperaturen hier über Null Grad steigen? Richtig, sie laufen mit kurzen Hosen und T-shirts herum. Man möchte meinen, dass blaue Unterschenkel ein Zeichen dafür wären, dass es vielleicht doch noch nicht Zeit für die Sommerkleidung ist. Ein weiterer Hinweis wären die noch nicht weggeschmolzenen meterhohen Schneeberge, die die Schneepflüge an den Straßenrändern aufgetürmt haben.

Aber Wisconsinites denken da etwas anders:

We had three months of freaking cold winter, so bring out the shorts already!!!

Irgendwie gefällt mir diese Einstellung hier. In Deutschland denkt man immer "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer." und sieht alles ein wenig kritisch.

Hier in Wisconsin ist Frühling nicht nur eine Jahreszeit. Es ist eine Lebenseinstellung. Auch wenn es noch nicht super heiß ist, wenn kümmert´s. Sobald die Temperaturen über den Nullpunkt steigen und die ersten Sonnenstrahlen die feuchte grüne Erde wärmen, beschließen die Wisconsinites, dass Frühling ist. Endlich kann man die Menschen auf den Straßen wieder erkennen, weil sie sich nicht mehr unter dicken Wollmützen und hinter einem Schal verstecken. Tatsächlich sieht man überhaupt wieder Menschen auf der Straße, in den Cafés und auf dem Campus.

Vielleicht macht eine Schwalbe noch keinen Sommer, aber mit der richtigen Einstellung macht ein kleines Schneeglöckchen schon den Frühling aus, auch wenn es neben meterhohen Schneebergen blüht.

05.03.2007

Meet my new roommate

Seit Samstagabend habe ich einen neuen Mitbewohner. Ich war mit ein paar Freunden aus und auf einmal sind wir auf die Idee gekommen, einen Fisch zu kaufen. Einen richtigen, lebendigen, zappelnden, blubbernden Fisch. Ich habe nämlich beschlossen, dass ich uuuuuuuuunbedingt ein Haustier brauche. Ganz dringend. Überlebenswichtig sozusagen.


Ich liebe ja auch Katzen, aber ich hatte da mal so eine Großtante, die alle möglichen streunenden Katzen bei sich aufgenommen hat. Bei der stank es so nach Katzen, dass ich als Kind nie in ihr Haus gehen wollte. Nach dieser Erfahrung bin ich mir nicht so sicher, ob ich mir jemals eine Katze zulegen werde. Den Geruch bekommt man nämlich nie wieder aus dem Sinn.


Aber Fische sind so wie so die einzigen Haustiere, die in meiner Wohnung erlaubt sind. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt und mir alles Mögliche über Bettas im Internet angelesen. Und als mein Freund dann plötzlich am Samstagabend meinte, wir sollten einen Fisch kaufen, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme.


Somit sind wir also gleich in die Zoohandlung (da, wo sie auch die süßen Bobos verkaufen) und haben uns einen Betta ausgesucht. Ich habe ihm dann auch noch ein schönes großes Goldfischglas gekauft (dem Fisch, nicht dem Freund) und nach ein paar Stunden vorsichtiger Akklimationszeit, hat er sich da auch ganz gut eingelebt. Ich glaube, es geht ihm gut. Er schwimmt fröhlich hin und her (obwohl er nicht gerade ein Schnellschwimmer ist, muss ich schon sagen!!!), blast Blässchen an die Oberfläche und frißt die kleinen Fischfutterkügelchen, die ich ihm ins Glas werfe.


Wir haben ihn übrigens Shamü genannt. Nach dem Killerwal in SeaWorld. Hey, Bettas sind schließlich auch Kampffische. Wir haben allerdings aus dem U ein Ü gemacht, weil er ja von einer Deutschen adoptiert wurde und somit der Name auch eingedeutscht werden musste. Die Amis verteilen ja hier auch ganz wahllos Pünktchen über Vokale, nur um es deutsch aussehen zu lassen und dann können sie es doch nicht richtig aussprechen.


Naja, hier sind jedenfalls zwei Fotos von Shamü in seiner neuen Wohnung:

03.03.2007

Schlaflose Nächte

'tschuldigung, dass ich in letzter Zeit nicht viel gebloggt habe. Ich stecke einfach bis über beide Ohren in Arbeit. Und außer Massen und Massen an Schnee hat es hier auch nicht sehr viel Neues gegeben.

Heute muss ich mal über meine Nachbarin bloggen. Okay, okay, ich weiß, es ist nicht nett über andere Menschen zu schreiben, aber ich meine es wirklich nicht böse. Es ist nur, dass die Frau mich in den Wahnsinn treibt!!!

Sie wohnt direkt über mir und weil diese amerikanischen Häuser aus Holz sind, und diese amerikanischen Studentenwohnungen aus BILLIGEM Holz und ohne Isolierung sind, kann man jede Stecknadel hören, die in den umliegenden Wohnungen auf den Boden fällt. Ich höre, wenn jemand spricht, eine Schublade öffnet, einen Stift auf den Tisch fallen lässt. Alles!

Mittlerweile wohne ich schon 4 Jahre in dieser Wohnung, aber ich hatte noch nie so eine Übermieterin wie diese. Als sie eingezogen ist, hatte sie in der ersten Nacht einen kleinen Disput mit ihrem Boyfriend übers Telefon. Und da es schon nach Mitternacht war und ich davon aufgeweckt wurde, bin ich am nächsten Morgen zu ihr hin, hab mich vorgestellt, ihr deutsche Schokolade geschenkt, ein gutes Nachbarschaftsverhältnis gewünscht und so gaaaaaanz am Rande erwähnt wie dünn die Wände hier sind. Ich habe ihr gesagt, dass es doch recht aussagekräftig über das schlechte Baumaterial ist, wenn selbst ich als non-native speaker jedes einzelne Schimpfwort, das sie ihrem Freund an den Kopf wirft verstehe. Aber anscheinend hat sie meinen Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden.

In den kommenden Wochen fand ich heraus, dass wir doch eine sehr unterschiedliche Schedule haben. Ich gehe ungefähr um Mitternacht ins Bett und sie fängt um 2 Uhr nachts an, mit ihren Freundinnen zu telefonieren und am Telefon rumzuschreien. Hmmmm. Sie kommt aus Ohio und da ich den Gesprächen wie gesagt ungewollt folgen kann/muss, weiss ich, dass es sich nicht um irgendwelche Austauschstudenten am anderen Ende der Welt handelt, sondern auch um Studenten in Wisconsin, die wahrscheinlich auch ihre Nachbarn in den Wahnsinn treiben.

Ich habe also an die Tür geklopft. Es brachte nichts. Nach dem x-ten Mal habe ich auch einen Zettel hinterlassen von wegen quiet hours usw. Ich habe auch mit meinem Manager gesprochen, der meinte, ich solle doch einen Ventilator anstellen, um mich von dem Krach, den sie macht, ablenken zu lassen. Toller Ratschlag.

Mittlerweile schlafe ich schon jede Nacht mir Ohrstöpseln und werde trotzdem wach, wenn sie sich entschließt, um 4 Uhr morgens ihre Stereoanlage aufzudrehen.
Letzte Nacht fing sie an, um 2.30 Uhr ihre Möbel zu verrücken und irgendetwas zu bohren. Was bringt denn dann ein Venti noch? Hat irgendjemand noch ein paar Ratschläge, was ich gegen den Krach von Amerikanern machen kann, denen nachts um halb drei plötzlich die Heimwerkerlust packt???