Yeah! Nach monatelangem Bibbern und Frieren ist er endlich da: Der Frühling!!!
Naja, wenigstens haben wir seit letztem Wochenende Sommerzeit und man sieht wieder Eichhörnchen und hört wieder Vogelgezwitscher.
Und was machen die Wisconsinites, sobald die Temperaturen hier über Null Grad steigen? Richtig, sie laufen mit kurzen Hosen und T-shirts herum. Man möchte meinen, dass blaue Unterschenkel ein Zeichen dafür wären, dass es vielleicht doch noch nicht Zeit für die Sommerkleidung ist. Ein weiterer Hinweis wären die noch nicht weggeschmolzenen meterhohen Schneeberge, die die Schneepflüge an den Straßenrändern aufgetürmt haben.
Aber Wisconsinites denken da etwas anders:
We had three months of freaking cold winter, so bring out the shorts already!!!
Irgendwie gefällt mir diese Einstellung hier. In Deutschland denkt man immer "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer." und sieht alles ein wenig kritisch.
Hier in Wisconsin ist Frühling nicht nur eine Jahreszeit. Es ist eine Lebenseinstellung. Auch wenn es noch nicht super heiß ist, wenn kümmert´s. Sobald die Temperaturen über den Nullpunkt steigen und die ersten Sonnenstrahlen die feuchte grüne Erde wärmen, beschließen die Wisconsinites, dass Frühling ist. Endlich kann man die Menschen auf den Straßen wieder erkennen, weil sie sich nicht mehr unter dicken Wollmützen und hinter einem Schal verstecken. Tatsächlich sieht man überhaupt wieder Menschen auf der Straße, in den Cafés und auf dem Campus.
Vielleicht macht eine Schwalbe noch keinen Sommer, aber mit der richtigen Einstellung macht ein kleines Schneeglöckchen schon den Frühling aus, auch wenn es neben meterhohen Schneebergen blüht.
1 Kommentar:
I've been enjoying my snowdrops. Everything is waking up, starting to grow. The crocuses have started to bloom, the tulips and hyacinths are poking their leaves out, so are the daylilies, yes, it's starting too get warmer, daylight stays longer. But for me it's too early for shorts :)
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