Hallo, schon wieder der Gastblogger im Einsatz. Also pass auf, was ich schreibe und das, was Nici schreibt, sonst wird jemand glauben, Nici sei Amerikanerin, kommt aus Pennsylvanien und ist männlich. Nici ist weder aus Pennsylvanien noch männlich. Und trotz etlicher Online-Tests ist sie immer noch keine Amerikanerin.
Ich war vor kurzem (sprich: vor einem Monat) in Pennsylvanien, meinem Heimatbundesstaat (nebenbei: ich bevorzuge die alte Form “Pennsylvanien” anstatt des Anglizismus “Pennsylvania” und werde diese in diesem Eintrag gebrauchen. Ich schreibe auch “Chikago”, “Sanfranzisko” und ab und zu “Neu York” oder, besser noch, “Neujork”. Bitte kein Gegenkommentar). Grund für die lange Reise war die Hochzeit meiner Schwester.
Ich war an der Zeremonie beteiligt und konnte daher nicht absagen. Nicht, dass ich irgendetwas gegen die Hochzeit oder den Mann hatte. Nein, ich kann Hochzeiten einfach nicht vertragen. Unbequeme Smokings, enge, hochpolierte Schuhe und Verwandte, die dir ständig sagen, “Du bist der Nächste, der heiratet”. Ich will's einfach nicht hören.
Ein großes Problem für mich war die Tatsache, dass ich den Bräutigam kaum kannte. Ich war in Deutschland, als meine Schwester und er sich kennenlernten, und dann ab nach Wiskonsin (ich wiederhole: kein Gegenkommentar!). Aber, da ich an der Zeremonie teilnahm, hatte ich die Gelegenheit, mit ihm ein bisschen mehr Zeit zu verbringen, als bisher möglich war. Er ist ein netter Typ und, obwohl er im Militär ist, ist er ziemlich “leise gesprochen” (so steht's im Leo. Auf Englisch: soft-spoken). Das ist gut, da meine Schwester laut ist und immer die Oberhand hat. Er hat zu Hause nichts zu melden.
Naja, die Frauen im Forum langweilen sich schon, und ich sollte hier mehr über die Hochzeit selbst schreiben. Das Hochzeitskleid war natürlich weiß, und die Brautjungfer tragen alle kremfarbige Kleider. So eine große Hochzeit hab ich nie gesehen. Es gaben mehr als 150 Menschen in der Kirche, und über 200 bei der Feier. Meine Schwester sagte mir später, sie habe 4.000 Dollar für die Blumen, 4.000 für die Fotos und 19.000 für die Feier ausgegeben. Warum verschwenden Frauen so viel Geld für Hochzeiten? Ich kann es kaum fassen. Sie hätte ein oder sogar zwei neue Autos kaufen können! Und danach war die Hochzeitsreise. Das war auch 4.000 Dollar.
Es war aber eine schöne Woche in Pennsylvanien. Nun ist das Brautpaar in Texas an irgendeiner Base, und meine Schwester sucht Arbeit als Lehrerin. Ich frage mich, wie lange das hält. Ist das zynisch? Männer denken ja anders als Frauen.
Es ist so heiß jetzt hier in Madison. Nici...ab ins Kino?
... gabelte sich mein Lebensweg plötzlich in zwei Richtungen. Ich holte tief Luft und wählte den Pfad, der mich in die Fremde führte. Nach Wahrheit und Wissen strebend gelangte ich an einen Ort, an dem die Menschen saure Gurken frittieren und es ständig heiß ist...
31.07.2007
28.07.2007
VerwandtschaftsHopping
Heute nur ein kurzes Lebenszeichen von mir:
Ich weile immer noch auf der anderen Seite des Ozeans, sprich in Good Old Germany. Aber nicht mehr lange. Im Momen sitze ich nämlich zwischen halb gepackten Koffern, Büchern und vielen, vielen Tafeln guter deutscher Schokolade, die meine amerikanischen Freunde immer bei mir bestellen. Schokoladenmäßig ist Amerika nämlich doch noch ein Entwicklungsland. Die müssen noch sooooo viel von den lila Alpenkühen lernen!
Zurückblickend muss ich aber zugeben, dass es in Deutschland richtig schön war, obwohl die Zeit natürlich wieder viel zu schnell vergangen ist. Ich habe ganz viele Freunde besucht, mit meinen Patenkinder gespielt und bin mittlerweile sehr geübt im VerwandtschaftsHopping.
Wie? Ihr kennt diese äußerst beliebte Form der Freizeitgestaltung noch nicht?
Also, wenn man lange nicht zu Hause war, wollen einen natürlich alle Verwandten wieder sehen. Und natürlich immer alle auf einmal! Das hat zur Folge, dass man eine Methode entwickeln muss, um in kürzester Zeit möglichst viele Verwandte zu besuchen: Das VerwandtschaftHopping.
Wie manche Leute im Urlaub Inselhopping betreiben und mit einem kleinen Flugzeug von Insel zu Insel hüpfen, schwinge ich mich in das kleine Äuteken meiner Mutti und düse von Verwandten zu Verwandten. Es war richtig schön, alle zu besuchen und nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Da fällt der Abschied immer besonders schwer. Aber es muss sein.
Wenn Ihr morgen ein Flugzeug am Himmel seht, dann denkt doch bitte an mich. Vielleicht sitze ich ja drin und knabbere an den Erdnüssen, die mir ein fescher Steward zu meinem Drink serviert. Drückt mir bitte die Daumen - für den Flug, die Einreise und natürlich für den gut aussehenden Steward!
Ich weile immer noch auf der anderen Seite des Ozeans, sprich in Good Old Germany. Aber nicht mehr lange. Im Momen sitze ich nämlich zwischen halb gepackten Koffern, Büchern und vielen, vielen Tafeln guter deutscher Schokolade, die meine amerikanischen Freunde immer bei mir bestellen. Schokoladenmäßig ist Amerika nämlich doch noch ein Entwicklungsland. Die müssen noch sooooo viel von den lila Alpenkühen lernen!
Zurückblickend muss ich aber zugeben, dass es in Deutschland richtig schön war, obwohl die Zeit natürlich wieder viel zu schnell vergangen ist. Ich habe ganz viele Freunde besucht, mit meinen Patenkinder gespielt und bin mittlerweile sehr geübt im VerwandtschaftsHopping.
Wie? Ihr kennt diese äußerst beliebte Form der Freizeitgestaltung noch nicht?
Also, wenn man lange nicht zu Hause war, wollen einen natürlich alle Verwandten wieder sehen. Und natürlich immer alle auf einmal! Das hat zur Folge, dass man eine Methode entwickeln muss, um in kürzester Zeit möglichst viele Verwandte zu besuchen: Das VerwandtschaftHopping.
Wie manche Leute im Urlaub Inselhopping betreiben und mit einem kleinen Flugzeug von Insel zu Insel hüpfen, schwinge ich mich in das kleine Äuteken meiner Mutti und düse von Verwandten zu Verwandten. Es war richtig schön, alle zu besuchen und nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Da fällt der Abschied immer besonders schwer. Aber es muss sein.
Wenn Ihr morgen ein Flugzeug am Himmel seht, dann denkt doch bitte an mich. Vielleicht sitze ich ja drin und knabbere an den Erdnüssen, die mir ein fescher Steward zu meinem Drink serviert. Drückt mir bitte die Daumen - für den Flug, die Einreise und natürlich für den gut aussehenden Steward!
19.07.2007
Der Jagdinstikt des Mannes
Am Montagabend sind wir wieder aus Wien zurückgekehrt. Und was ich da vorgefunden habe, hat mich zu folgendem Beitrag inspiriert:
Zuvor aber eine kleine Anmerkung am Rande:
Im folgenden Beitrag steht der Begriff "Mann" für einen bestimmten Mann und muss sich nicht unbedingt auf alle Männer beziehen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Familienmitgliedern sind natürlich nicht unbeabsichtigt und auch kein reiner Zufall. Sollte sich irgendein männlicher Leser dadurch angesprochen fühlen, so möge dies bitte nicht unbeachtet bleiben.
Männer sind grundsätzlich von Frauen abhängig. Das war auch schon bei Adam und Eva so und wird es auch immer bleiben. Daher ergeben sich gewisse Probleme, sobald sich Frau auf die Reise zu einer Hochzeitsfeier begibt, aber der Mann beschließt, zu Hause zu bleiben.
Über die Defizite eines Mannes bewusst, bereitet Frau ihre Abreise gekonnt und gewissenhaft vor, und kocht schon mal für 3 Tage im Voraus. Mann soll ja nicht verhungern, während Frau sich den kulinarischen Hochgenüssen eines ausgiebigen Hochzeitsbuffets hingibt.
Leider hat Frau dabei nicht durchdacht, dass selbst vorgekochte Gerichte in einer Mikrowelle aufgewärmt werden müssen. Viele möchten meinen, dass ein technisches Gerät wie eine Mikrowelle kein Problem für einen erwachsenen Mann des 21. Jahrhunderts darstellt. Jedoch wurde dabei nicht bedacht, dass Terminologie wie "garen", "dünsten" oder "aufwärmen" nicht im Vokabular eines Mannes existieren. Mann entscheidet sich grundsätzlich für die höchstmögliche Wattzahl und gerät erst dann in leichte Panik, wenn die vorbereiteten Speisen der nächsten drei Tage explodierterweise von den Innenwänden der Mikrowelle tropfen.
Was tun? Von Hunger und Verzweiflung getrieben, besinnt sich Mann wieder auf seine Urinstinkte. Mann braucht Fleisch, blutiges Fleisch, am besten über offenem Feuer. Also wird der Grill herausgekramt.
Für Feuer ist gesorgt und Mann freut sich, dass er es wieder einmal geschafft hat, ein Naturelement zu bezwingen und zu seinem Nutzen zu machen. Jetzt fehlt nur noch das Fleisch. Säbelzahntiger und Mammuts sind ausgestorben. Vielleicht Nachbars Katze, die immer vor die Haustür pinkelt...? Nein! Nicht genug Fleisch dran und außerdem will man sich ja noch nächste Woche die Flex vom Nachbarn ausleihen. Trotzdem. Wenn der Jagdinstinkt erst einmal geweckt ist...
Statt auf einen Rennsaurier schwingt sich Mann in sein frisch gewaschenes Auto und düst zum Supermarkt. Dort erstarrt Mann erbarmungsvoll vor der Artenvielfalt seiner Beute. Es gibt tatsächlich mehr als die eine Sorte Bratwurst, die ihm in 30jähriger Ehe jeden Samstag von seiner Frau vorgesetzt wurde. Schnell wischt Mann sich eine kleine Freudenträne von der Wange, denn man darf als Mann keine Emotionen zeigen. Besonders nicht vor seiner Beute. Mann entscheidet sich für 2 Packungen von der Wurst mit den Petersilien- und Bärlauchstückchen, denn so kann Mann auf Anfrage der Frau später behaupten, nicht nur Fleisch, sondern auch etwas Grünes gegessen zu haben.
Mann ist mit seiner Beute zufrieden und begibt sich auf den Heimweg. Zu Hause angekommen wird die Beute sofort ins Feuer geworfen und nur wenige Minuten bzw. fünf Würstchen später sitzt Mann mit vollem Magen im Garten und blickt voller Stolz auf seine Selbständigkeit in die langsam verlöschende Glut seines Campinggrills.
Am nächsten Tag nähern sich die Fleischvorräte allerdings schon dem Ende. Außerdem ist Sonntag und die Kühltheke im Supermarkt somit unerreichbar. Was tun?
In seiner Verzweiflung wird der hungrige Mann von einem Nachbarn im Garten entdeckt und über den Zaun zum Mitgrillen eingeladen. Mann lässt sich nicht zwei Mal bitten und somit ist nicht nur der Fleischkonsum, sondern auch das Überleben für einen weiteren Tag gesichert.
Am dritten Tag kehrt dann auch endlich Frau von der Hochzeitsfeier zurück. Freudestrahlend empfängt sie Mann und erzählt mit stolz geschwellter Brust von seinem Überlebenskampf am Wochenende.
Frau blickt zuerst Mann in die Augen und analysiert dann die Lage: Die von explodierten Essensresten triefende Mikrowelle, das braun gewordene Obst in der Küche, den verwelkten Salat, den kaputten Rasenmäher im Garten, den Strafzettel, den Mann für zu schnelles Fahren zum Supermarkt bekommen hat und natürlich die eingegangenen Blumen, die Mann vergessen hatte, übers Wochenende zu gießen.
Die Augen der Frau werden immer größer, als sie von der männlichen Selbstversorgung hört, denn 10 Würstchen sind normalerweise die Ration, die Frau nicht wie Mann an einem Wochenende, sondern über mehrere Monate verteilt zu sich nimmt. Doch der Schaden am Mann, ausgelöst durch übermäßigen Fleischkonsum, scheint sich gering zu halten. Er lächelt Frau an und sagt:
"Schön, dass Du wieder da bist. Was gibt`s zu essen? Ich hab Hunger."
Zuvor aber eine kleine Anmerkung am Rande:
Im folgenden Beitrag steht der Begriff "Mann" für einen bestimmten Mann und muss sich nicht unbedingt auf alle Männer beziehen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Familienmitgliedern sind natürlich nicht unbeabsichtigt und auch kein reiner Zufall. Sollte sich irgendein männlicher Leser dadurch angesprochen fühlen, so möge dies bitte nicht unbeachtet bleiben.
Männer sind grundsätzlich von Frauen abhängig. Das war auch schon bei Adam und Eva so und wird es auch immer bleiben. Daher ergeben sich gewisse Probleme, sobald sich Frau auf die Reise zu einer Hochzeitsfeier begibt, aber der Mann beschließt, zu Hause zu bleiben.
Über die Defizite eines Mannes bewusst, bereitet Frau ihre Abreise gekonnt und gewissenhaft vor, und kocht schon mal für 3 Tage im Voraus. Mann soll ja nicht verhungern, während Frau sich den kulinarischen Hochgenüssen eines ausgiebigen Hochzeitsbuffets hingibt.
Leider hat Frau dabei nicht durchdacht, dass selbst vorgekochte Gerichte in einer Mikrowelle aufgewärmt werden müssen. Viele möchten meinen, dass ein technisches Gerät wie eine Mikrowelle kein Problem für einen erwachsenen Mann des 21. Jahrhunderts darstellt. Jedoch wurde dabei nicht bedacht, dass Terminologie wie "garen", "dünsten" oder "aufwärmen" nicht im Vokabular eines Mannes existieren. Mann entscheidet sich grundsätzlich für die höchstmögliche Wattzahl und gerät erst dann in leichte Panik, wenn die vorbereiteten Speisen der nächsten drei Tage explodierterweise von den Innenwänden der Mikrowelle tropfen.
Was tun? Von Hunger und Verzweiflung getrieben, besinnt sich Mann wieder auf seine Urinstinkte. Mann braucht Fleisch, blutiges Fleisch, am besten über offenem Feuer. Also wird der Grill herausgekramt.
Für Feuer ist gesorgt und Mann freut sich, dass er es wieder einmal geschafft hat, ein Naturelement zu bezwingen und zu seinem Nutzen zu machen. Jetzt fehlt nur noch das Fleisch. Säbelzahntiger und Mammuts sind ausgestorben. Vielleicht Nachbars Katze, die immer vor die Haustür pinkelt...? Nein! Nicht genug Fleisch dran und außerdem will man sich ja noch nächste Woche die Flex vom Nachbarn ausleihen. Trotzdem. Wenn der Jagdinstinkt erst einmal geweckt ist...
Statt auf einen Rennsaurier schwingt sich Mann in sein frisch gewaschenes Auto und düst zum Supermarkt. Dort erstarrt Mann erbarmungsvoll vor der Artenvielfalt seiner Beute. Es gibt tatsächlich mehr als die eine Sorte Bratwurst, die ihm in 30jähriger Ehe jeden Samstag von seiner Frau vorgesetzt wurde. Schnell wischt Mann sich eine kleine Freudenträne von der Wange, denn man darf als Mann keine Emotionen zeigen. Besonders nicht vor seiner Beute. Mann entscheidet sich für 2 Packungen von der Wurst mit den Petersilien- und Bärlauchstückchen, denn so kann Mann auf Anfrage der Frau später behaupten, nicht nur Fleisch, sondern auch etwas Grünes gegessen zu haben.
Mann ist mit seiner Beute zufrieden und begibt sich auf den Heimweg. Zu Hause angekommen wird die Beute sofort ins Feuer geworfen und nur wenige Minuten bzw. fünf Würstchen später sitzt Mann mit vollem Magen im Garten und blickt voller Stolz auf seine Selbständigkeit in die langsam verlöschende Glut seines Campinggrills.
Am nächsten Tag nähern sich die Fleischvorräte allerdings schon dem Ende. Außerdem ist Sonntag und die Kühltheke im Supermarkt somit unerreichbar. Was tun?
In seiner Verzweiflung wird der hungrige Mann von einem Nachbarn im Garten entdeckt und über den Zaun zum Mitgrillen eingeladen. Mann lässt sich nicht zwei Mal bitten und somit ist nicht nur der Fleischkonsum, sondern auch das Überleben für einen weiteren Tag gesichert.
Am dritten Tag kehrt dann auch endlich Frau von der Hochzeitsfeier zurück. Freudestrahlend empfängt sie Mann und erzählt mit stolz geschwellter Brust von seinem Überlebenskampf am Wochenende.
Frau blickt zuerst Mann in die Augen und analysiert dann die Lage: Die von explodierten Essensresten triefende Mikrowelle, das braun gewordene Obst in der Küche, den verwelkten Salat, den kaputten Rasenmäher im Garten, den Strafzettel, den Mann für zu schnelles Fahren zum Supermarkt bekommen hat und natürlich die eingegangenen Blumen, die Mann vergessen hatte, übers Wochenende zu gießen.
Die Augen der Frau werden immer größer, als sie von der männlichen Selbstversorgung hört, denn 10 Würstchen sind normalerweise die Ration, die Frau nicht wie Mann an einem Wochenende, sondern über mehrere Monate verteilt zu sich nimmt. Doch der Schaden am Mann, ausgelöst durch übermäßigen Fleischkonsum, scheint sich gering zu halten. Er lächelt Frau an und sagt:
"Schön, dass Du wieder da bist. Was gibt`s zu essen? Ich hab Hunger."
17.07.2007
Neue Kategorie
Aufgrund der großen Nachfrage gibt es nun eine neue Kategorie in diesem Blog, nämlich Chökölätekäke und Bierwürst. In dieser Kategorie geht es (manchmal leider auch nur am Rande) um meine kulinarischen Abenteuer in Wisconsin bzw. was die Amis so mit ihrem Essen anstellen...
13.07.2007
Nici on Tour
Kleine Zwischenmeldung:
Ich bin immer noch auf der anderen Seite des Ozeans, sprich in Good Old Germany.
In den letzten Tagen habe ich ganz viele Freunde und Verwandte besucht und bin ein paar Mal in einem kleinen Äuteken quer durchs Ruhrgebiet geflitzt. Von Recklinghausen bis runter nach Aachen, wobei ich fast in Belgien gelandet wäre. Die deutschen Autobahnen sind aber auch kompliziert, wenn man sich erst mal an das Schachbrettmuster der amerikanischen Straßen gewöhnt hat! Und wieso ich auf dem Rückweg plötzlich in der Düsseldorfer Innenstadt stand, ist mir auch nicht ganz klar.
Naja, morgen wechsel ich mal das Fortbewegungsmittel und fliege nach Österreich zur Hochzeit meiner Cousine. Ich bin dann erst mal wieder weg. Tschüssikowski!
Ich bin immer noch auf der anderen Seite des Ozeans, sprich in Good Old Germany.
In den letzten Tagen habe ich ganz viele Freunde und Verwandte besucht und bin ein paar Mal in einem kleinen Äuteken quer durchs Ruhrgebiet geflitzt. Von Recklinghausen bis runter nach Aachen, wobei ich fast in Belgien gelandet wäre. Die deutschen Autobahnen sind aber auch kompliziert, wenn man sich erst mal an das Schachbrettmuster der amerikanischen Straßen gewöhnt hat! Und wieso ich auf dem Rückweg plötzlich in der Düsseldorfer Innenstadt stand, ist mir auch nicht ganz klar.
Naja, morgen wechsel ich mal das Fortbewegungsmittel und fliege nach Österreich zur Hochzeit meiner Cousine. Ich bin dann erst mal wieder weg. Tschüssikowski!
08.07.2007
Amerikanische Küche
Für aktuellere Beiträge, bitte zur Startseite gehen.
Nach fast 2 Wochen Deutschlandurlaub vermisse ich Amerika schon so sehr (hey, was macht denn mein amerikanischer Gastblogger eigentlich?), dass ich jetzt angefangen habe, meine Eltern amerikanisch zu bekochen. Wenn man von ein paar verbrannten Hähnchenkeulen und meiner verzweifelten Suche nach Raspberry Vinegarette in unserem deutschen Supermarkt mal absieht, hat bisher auch alles ganz gut geklappt. Beim Stöbern nach neuen amerikanischen Gaumenfreuden im Internet bin ich dann plötzlich über dieses Cooking Festival gestolpert.

... und schon musste ich loslegen. Um an dem Festival teilzunehmen muss man ein amerikanisches Rezept veröffentlichen. Da viele meiner Freunde in Deutschland mir nicht ganz glauben, dass sich die Amis auch von anderen Sachen als Hamburger und Cola ernähren, habe ich mich für ein etwas gesünderes Rezept entschieden. Und hier ist es:
Amerikanischer Brokkoli Salat
Dieser süß-salzige Rohkostsalat passt gut als Beilage zum Grillen, oder zu einem kalten Buffet. Da er vor dem Verzehr eine Weile durchziehen muss, schmeckt er besonders lecker, wenn man ihn am Abend vorher zubereitet.
Zutaten:
8-10 Scheiben Schinken
1 frischen Kopf Brokkoli (natürlich roh)
¼ cup = 4 EL rote Zwiebel, fein gehackt
½ cup = 8 EL Craisins/ so `ne Art Rosine aus Preiselbeeren gemacht
3 EL (weißen) Essig
2 EL Zucker
1 cup = ca. 16 EL Mayonnaise
ca. 8 EL Walnüsse oder Sonnenblumenkerne (nach Belieben mehr oder weniger)
Zubereitung:
Den Schinken scharf anbraten, abkühlen lassen und in kleine Stückchen schneiden.
Die Zwiebel fein hacken und den Brokkoli in sehr kleine Röschen teilen. Den rohen Brokkoli mit der Zwiebel und den Rosinen mischen.
In einer kleinen Schüssel den Essig, den Zucker und die Mayonnaise als Dressing anrühren.
Das Dressing über die Brokkoli-Zwiebel-Rosinen-Mischung gießen und den Salat mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Vor dem Servieren die Sonnenblumenkerne und die Schinkenstückchen unter den Salat mischen.
Ergibt ca. 6 Portionen
Für mehr Beiträge darüber, was die Amis so mit ihrem Essen anstellen, findet Ihr hier: Chökölätekäke und Brätwürst
Falls Ihr auch ein Lieblingsrezept habt (muss auch nichts mit Amerika zu tun haben), lasst es mir bitte zukommen. Mir gehen nämlich so langsam die Ideen aus und ich freue mich immer wieder, etwas Neues auszuprobieren.
Nach fast 2 Wochen Deutschlandurlaub vermisse ich Amerika schon so sehr (hey, was macht denn mein amerikanischer Gastblogger eigentlich?), dass ich jetzt angefangen habe, meine Eltern amerikanisch zu bekochen. Wenn man von ein paar verbrannten Hähnchenkeulen und meiner verzweifelten Suche nach Raspberry Vinegarette in unserem deutschen Supermarkt mal absieht, hat bisher auch alles ganz gut geklappt. Beim Stöbern nach neuen amerikanischen Gaumenfreuden im Internet bin ich dann plötzlich über dieses Cooking Festival gestolpert.
... und schon musste ich loslegen. Um an dem Festival teilzunehmen muss man ein amerikanisches Rezept veröffentlichen. Da viele meiner Freunde in Deutschland mir nicht ganz glauben, dass sich die Amis auch von anderen Sachen als Hamburger und Cola ernähren, habe ich mich für ein etwas gesünderes Rezept entschieden. Und hier ist es:
Amerikanischer Brokkoli Salat
Dieser süß-salzige Rohkostsalat passt gut als Beilage zum Grillen, oder zu einem kalten Buffet. Da er vor dem Verzehr eine Weile durchziehen muss, schmeckt er besonders lecker, wenn man ihn am Abend vorher zubereitet.
Zutaten:
8-10 Scheiben Schinken
1 frischen Kopf Brokkoli (natürlich roh)
¼ cup = 4 EL rote Zwiebel, fein gehackt
½ cup = 8 EL Craisins/ so `ne Art Rosine aus Preiselbeeren gemacht
3 EL (weißen) Essig
2 EL Zucker
1 cup = ca. 16 EL Mayonnaise
ca. 8 EL Walnüsse oder Sonnenblumenkerne (nach Belieben mehr oder weniger)
Zubereitung:
Den Schinken scharf anbraten, abkühlen lassen und in kleine Stückchen schneiden.
Die Zwiebel fein hacken und den Brokkoli in sehr kleine Röschen teilen. Den rohen Brokkoli mit der Zwiebel und den Rosinen mischen.
In einer kleinen Schüssel den Essig, den Zucker und die Mayonnaise als Dressing anrühren.
Das Dressing über die Brokkoli-Zwiebel-Rosinen-Mischung gießen und den Salat mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Vor dem Servieren die Sonnenblumenkerne und die Schinkenstückchen unter den Salat mischen.
Ergibt ca. 6 Portionen
Für mehr Beiträge darüber, was die Amis so mit ihrem Essen anstellen, findet Ihr hier: Chökölätekäke und Brätwürst
Falls Ihr auch ein Lieblingsrezept habt (muss auch nichts mit Amerika zu tun haben), lasst es mir bitte zukommen. Mir gehen nämlich so langsam die Ideen aus und ich freue mich immer wieder, etwas Neues auszuprobieren.
03.07.2007
Heute gibt's was auf die Ohren
Sooo, für alle die es schon vermisst haben, den süßen Lauten meiner deutschen Stimme zu lauschen :o), gibt es jetzt wieder eine neue Podcastfolge (in Folge 4 hört man eine Freundin von mir und Folge 5 spreche ich wieder selber).
Wie man merkt, hat "Max" diesmal herausgefunden, wie man so einen Podcast mit Sound Effects unterlegt und dies auch bis an seine äußersten Grenzen ausgetestet... Tststs! Trotzdem ganz lustig!
Wie man merkt, hat "Max" diesmal herausgefunden, wie man so einen Podcast mit Sound Effects unterlegt und dies auch bis an seine äußersten Grenzen ausgetestet... Tststs! Trotzdem ganz lustig!
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